Die neu gewählten Mitglieder  

Regierungsbezirk Schulart gewähltes Mitglied Wohnort
Freiburg Grundschule Dr. Marion Müller Grenzach-Wyhlen
Freiburg Haupt-/Werkrealschule Claudia Edner Denzlingen
Freiburg Realschule Sabine Gerber-Schaub Vörstetten
Freiburg Gemeinschaftsschule Andreas Hätti Biberach
Freiburg Gymnasium Dr. Ulrich Metzger Emmendingen
Freiburg SBBZ Werner Neff Konstanz
Freiburg Berufs-/Berufsfachschule Friedhelm Biene Buggingen
Freiburg berufl. Gymn./Berufskolleg Susanne Seyfried Villingen-Schwenningen
Karlsruhe Grundschule Dr. Susanne Witt Karlsruhe
Karlsruhe Haupt-/Werkrealschule Andrea Fietkau Niefern-Öschelbronn
Karlsruhe Realschule Sabrina Heinze Stutensee
Karlsruhe Gemeinschaftsschule Annette Huhn Rheinmünster Greffern
Karlsruhe Gymnasium Parwaneh Viola Ghandtchi Baden-Baden
Karlsruhe SBBZ Thorsten Balko Illingen
Karlsruhe Berufs-/Berufsfachschule Karin Pusch Eppingen
Karlsruhe berufl. Gymn./Berufskolleg Dr. Gerhard Schmidt Malsch
Stuttgart Grundschule Dr. Simon Bock Stuttgart
Stuttgart Haupt-/Werkrealschule Monika Strauß Grafenau
Stuttgart Realschule Vanessa Scholz Herrenberg
Stuttgart Gemeinschaftsschule Georg Beier Ludwigsburg
Stuttgart Gymnasium Chrissy Bach Bad Wimpfen
Stuttgart SBBZ Stephanie Wieland Stuttgart
Stuttgart Berufs-/Berufsfachschule Dirk Teichmann Stuttgart
Stuttgart berufl. Gymn./Berufskolleg Michael Kothe Möglingen
Tübingen Grundschule Madlaine Weippert Meßstetten
Tübingen Haupt-/Werkrealschule Michael Schweinberger Aulendorf
Tübingen Realschule Sandra Knör Albstadt
Tübingen Gemeinschaftsschule Isabelle Kögler Wangen im Allgäu
Tübingen Gymnasium Antje Henkel Bad Saulgau
Tübingen SBBZ Markus Rieger Langenenslingen
Tübingen Berufs-/Berufsfachschule nicht besetzt
Tübingen berufl. Gymn./Berufskolleg Alexandra Schnek Reutlingen
ganz B-W staatlich anerkannte Ersatzschule Susanne Balzer Warthausen
ganz B-W staatlich anerkannte Ersatzschule Erika Macan Ludwigsburg

 

 

    • 901 Wahlvorgänge haben 33 Mitglieder aus 237 Kandidierenden bestimmt
    • Messbare Wahlbeteiligung bei öffentlichen Schulen bei ca. 19%
    • Digitales Wahlverfahren hat sich als Beteiligungs-Turbo erwiesen
    • Landeselternbeirat beginnt 3-jährige Amtszeit am 1. April 2026

 

 

Stuttgart, 12. März 2026 – 33 Eltern aus Baden-Württemberg werden ab April den 21. Landeselternbeirat (LEB) formen und sich in diesem Beratungsgremium des Kultusministeriums drei Jahre lang für alle Kinder und Jugendlichen an baden-württembergischen Schulen engagieren. 901 Mal haben dafür die wahlberechtigten Elternbeiratsvorsitzenden an den Schulen im Land ihre Stimme in 32 Wahlausschüssen erstmals digital abgegeben – vermutlich ein Rekord.

„Vor knapp drei Jahren hat sich der 20. LEB zu Beginn seiner Amtszeit zum Ziel gesetzt, die Wahlbeteiligung zu erhöhen und die Wahlhürden niedriger zu gestalten. Das ist uns in guter Zusammenarbeit mit dem Kultusministerium gelungen und darüber freue ich mich sehr“, erzählt Sebastian Kölsch, Vorsitzender des LEB. „Die digitale Wahl war unser Geschenk an alle wahlberechtigten Elternbeiratsvorsitzenden und die kandidierenden Eltern im Land zum 60-jährigen Bestehen des Gremiums. Obwohl eine genaue Statistik der bisherigen 20 Jahre fehlt, ist es basierend auf den Erfahrungen mit den letzten Wahlen wahrscheinlich, dass wir eine Rekord-Beteiligung erzielen konnten.“

237 Eltern hatten ihren Hut in den Ring geworfen, um Teil des Gremiums zu werden. Aufgeteilt in Wahlausschüsse nach regionaler und Schulart-Differenzierung bewarben Sie sich um einen der Sitze. Wahlberechtigt waren die Elternbeiratsvorsitzenden der öffentlichen und vieler privater Schulen. „Eine Wahlbeteiligung basierend auf Wahlberechtigten können wir nicht ermitteln, da Elternbeiratsvorsitzende an Schulen mit mehr als einer Schulart auch in mehreren Wahlausschüssen abstimmen dürfen. Aber an öffentlichen Schulen wurde das Wahlrecht bei 4.524 Möglichkeiten 853 Mal ausgeübt; das entspricht 18,9 % und gibt dem Gremium eine breite Legitimität“, so Kölsch.

Bei den Privatschulen gibt es keine Zahlen über die Wahlberechtigung, da diese auch von internen Schulordnungen abhängt. Mit 48 Wahlvorgängen war aber auch in diesem landesweiten Wahlausschuss die Wahlbeteiligung um ein Vielfaches höher als bei der letzten Wahl in Präsenz vor drei Jahren.

Auch die Kandidaturen waren digitalisiert worden. Von Mitte November bis Anfang Januar konnten interessierte Eltern online ihre Kandidatur erklären. In einem digitalen Kandidierendenverzeichnis konnten sich die Wahlberechtigten über die Wahloptionen informieren. Eine angebotene Vorstellungsrunde per Videokonferenz fand kurz vor Fastnacht statt. Die eigentliche Wahlperiode dauerte sechs volle Tage; die Wahlunterlagen gingen den Wahlberechtigten zuvor über die Schulen zu.

Der 20. Landeselternbeirat beendet seine dreijährige Amtszeit zum 31. März 2026. Das neu zusammengesetzte Nachfolgegremium tritt erstmals am 15. April 2026 zusammen. Fünf aktuelle Mitglieder werden auch weiterhin Teil des Gremiums sein; dazu kommen drei bisher stellvertretende Mitglieder, die zu ordentlichen Mitgliedern gewählt wurden.

Der Sitz für die Berufs- und Berufsfachschulen des Regierungsbezirks Tübingen wird drei Jahre nicht besetzt sein; hier fand sich kein Elternteil zur Kandidatur.

Pressemeldung: Neuer Landeselternbeirat in erster digitaler Wahl mit großer Wahlbeteiligung gewählt